schwabenhex

DAS LIED DER SCHWABEN und der

Ja, die Schwaben  und Ihre „Hymnen“

Eigentlich sind das ja nicht nur

die Württemberger und die Badener

Auch in Augsburg und um Augsburg rum gibt’s die....

Nicht nur an Neckar und an der Donau....

Aber vornehmlich geht’s bei dem Begriff „Schwaben“ um die oben angeführten „Beiden“

„Beide“ knitz und rääs – wenn sich’s machen lässt kann keiner dieser „Stämme“ etwas Hämisches unterdrücken wenn sie aufeinander treffen. Aber schließlich verstehen sie sich doch und zu gegebenen Anlässen halten sie sogar zusammen.....

Bei Ihren „landesspezifischen Hymen“ sieht es da wohl etwas anders aus.....

Dieses ach so treffende Lied ist vornehmlich auf beide gemünzt – oder sogar auf „alle“ Schwaben ?!?

Das Lied der Schwaben

Kennst Du das Land, wo keiner lacht,
wo man aus Weizen Spätzle macht,
wo jeder zweite Fritzle heißt,
wo man noch über Balken scheißt,
wo jede Bank ein Bänkle ist,
und jeder Zug ein Zügle,

wo man den Zwiebelkuchen frisst,
und Moscht sauft aus dem Krügle,
wo 'daube Sau', 'Leck mich am Arsch',
in keinem Satz darf fehlen,
wo sich die Menschen pausenlos
mit ihrer Arbeit quälen,
wo jeder auf sein Häusle spart,
hat er auch nichts zu kauen,
und wenn er vierzig, fünfzig ist,
dann fängt er an zu bauen.
Doch wenn er endlich fertig ist,
schnappt ihm das Arschloch zu!

O Schwabenland, gelobtes Land,
wie wunderbar bist du!

 

Hier sieht das schon ganz anders aus:

 Badner Lied

Das schönste Land in Deutschlands Gauen,
das ist mein Badnerland,
es ist so herrlich anzuschauen,
und ruht in Gottes Hand.

Refrain: 
Drum grüß' ich Dich mein Badnerland - Badnerland, 
Du edle Perl' im deutschen Land - deutschen Land,
frisch auf, frisch auf,
frisch auf, frisch auf,
frisch auf, frisch auf, mein Badnerland ! 

Zu Haßlach gräbt man Silbererz,
Bei Freiburg wächst der Wein
,
Im Schwarzwald schöne Mädchen,
Ein Badner möcht' ich sein !

In Karlsruh' ist die Residenz,
In Mannheim die Fabrik,
In Rastatt ist die Festung,
und das ist Badens Glück !

Alt Heidelberg du Feine,
Du Stadt an Ehren reich,
Am Neckar und am Rheine,
Keine And're kommt Dir gleich.

Üb immer Treu' und Redlichkeit,
Bis in Dein kühles Grab,
Und weiche keinen Fingerbreit,
Vom Badner Wege ab !

 

Das war wohl den „Württembergischen“ nun doch etwas zu hochtrabend....

Ein Schelm hat das Badner Lied dann als schwäbische Version umgeschrieben:

Ich möchte von vorne rein betonen, dass ich damit nichts zu tun habe. Ich habe diese Abwandlung hier nur zu „historischen“ Zwecken benutzt.

Ich hoffe hiermit kein Copyright verletzt zu haben. Sonst bitte ich um Bescheid.

Persönlich habe ich mit den Badnern auch keine Probleme. Ganz im Gegenteil ! Ich habe viele Bekannte und ja auch an den Schwarzwald mein Herz verloren....und was gibt’s da vorwiegend ? Badenser....oh sorry: ich meinte natürlich Badener !

Nun also die schwäbische Version des Badner Liedes

"Der Schwabe schafft, der Badener denkt."
 Das ist ja g'rad der Graus!
Denn leider kommt bei seinem Denken
selten etwas Gutes raus.

Refrain:
Drum stimmet alle mit mir ein:
Ein Schwabe müsste man halt sein!
Gib's auf, gib's auf gib's auf,
gib's auf gib's auf, oh Badnerland!

Ein Schwabe, mal ganz abgeseh'n
davon, dass er mehr schafft,
hat im Vergleich zum Badener
auch meist die gröss're Geisteskraft.

Denn was hat ein Badenser denn
gewöhnlich in der Birn'?
Meist nur in einem hohlen Raum 
ein' Zettel, und auf dem steht: "Hirn"

Dass Baden nichts zu melden hat,
das liegt nun mal daran,
dass nie ein Mensch mit gelben Füß'
dem Schwab' das Wasser reichen kann.

Der Mensch stammt halt vom Affen ab;
das seh' ich ganz genau,
wenn ich im Wildparkstadion
die Fans des KSC anschau'.

Ihr Badener, wir bitten euch,
schreibt's euch hinter die Ohr'n:
Ein Mensch mit gelben Füßen hat
in deutschen Landen nichts verlor'n!

Ob Bad'ner besser Hochdeutsch können,
ist dem Schwaben gleich.
Denn ob auf Badisch oder Hochdeutsch
schwätzt ein Bad'ner eh meist Seich.



Württemberghymne

Preisend mit viel schönen Reden ihrer Länder Wert und Zahl, saßen viele deutsche Fürsten einst zu Worms im Kaisersaal

Herrlich", sprach der Fürst von Sachsen, „ist mein Land und seine Macht. Silber hegen seine Berge, wohl in manchem tiefen Schacht."

„Seht mein Land in üpp'ger Fülle", sprach der Kurfürst von dem Rhein. „Gold'ne Staaten in den Tälern, an den Hängen edler Wein."

 „Große Städte, reiche Klöster", Ludwig, Herr zu Bayern sprach, „schaffen, daß mein Land dem euren wohl nicht steht an Schätzen nach."

 Eberhard, der mit dem Barte, Württembergs geliebter Herr, sprach: „Mein Land hat kleine Städte, trägt nicht Berge silberschwer."

 „Doch ein Kleinod hält's verborgen: Daß in Wäldern noch so groß ich mein Haupt kann kühnlich legen jedem Untertan in Schoß.“

 Und es rief der Herr von Sachsen, der von Bayern, der vom Rhein: „Graf im Bart! Ihr seid der reichste! Euer Land trägt Edelstein!"

 

 

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